Depressionen und Auswirkungen

Schätzungsweise fünf Prozent der Bevölkerung leiden derzeit an einer behandlungsbedürftigen Depression - in Deutschland sind das etwa vier Millionen Menschen. Etwa drei bis vier Mal so groß ist aber die Zahl derjenigen, die irgendwann im Laufe des Lebens an einer Depression erkranken, Frauen dabei doppelt so häufig wie Männer.

Nach der Selbsttötung des Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke geraten Depressionen in den Blickpunkt. Nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums leiden in Deutschland rund vier Millionen Menschen an der Krankheit. Sie sind die häufigste psychische Erkrankung. Wie Enke, der sich am Dienstag das Leben nahm, sind viele von ihnen suizidgefährdet.

Erneut kritisierte Zwanziger den überhöhten Leistungsanspruch im Spitzenfußball: «Und wer Menschen zu Helden ohne Schwächen erheben will, macht sie damit zu Göttern. Aber das geht nicht», sagte der Jurist und erklärte: «Wir haben das Maß verloren.» Er sei sehr für Leistungsförderung, man benötige Leistung und auch Vorbilder. «Wir müssen zu einer anderen Haltung kommen: Wenn du gut bist, strenge dich an, du kannst besser werden. Aber treibe dich nicht in Höhen, die nicht realistisch sind.

Manische Störungen gibt es als eigenständige Variante, die als "Hypomanie" bezeichnet wird. Es finden sich die Symptome einer Manie in geringerer Ausprägung. Echte "manische Phasen" treten mehrheitlich zeitversetzt zu depressiven Phasen auf. Es handelt sich dann um eine sogenannte "bipolare Störung" (manisch-depressive Erkrankung). Dabei folgt die Manie in 70% d. Fälle der Depression, seltener geht sie der ersten depressiven Episode voraus.

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